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Schweden
Juni 2009
Der Streckenverlauf
| Ort | Übernachtung | |
| A | Trelleborg | Stellplatz an der E6 |
| B | Domsten | Stellplatz im Hafen |
| C | Mölle | Besichtigung |
| D | Torekov | Camping "First Camp" |
| E | Marstrand | Stellplatz |
| F | Skärhamn | Besichtigung |
| G | Stocken | Camping "Stocken" |
| H | Smögen und Tierpark "Norden Ark" | Stellplatz im Hafen von Smögen |
| I | Vänersborg am Vänernsee | Camping "Ursand" |
| J | Halleberg bei Vänersborg | Besichtigung |
| K | Jönköping am Vätternsee | Camping "Villa Björkhagen" |
| L | Vimmerby "Astrid Lindgren Park" | Camping "Astrid Lindgren Park" |
| M | Växjö | Camping "Evedals" |
| N | Elchpark Lagan | Besichtigung |
| P | Naturcamping Getnö | Camping "Naturcamping Getnö" |
| Q | Sölvesborg - Tredenborg | Camping "Tredenborgs" |
Reisebericht
08.06.2009 - Abfahrt: 17:20 Uhr. Schweden, wir kommen!! Um keinen Stress zu bekommen- wir wollen ja entspannen im Urlaub- fahren wir schon Montag Abend nach Travemünde von wo am Mittwoch Morgen die Fähre nach Trelleborg (Schweden) auslaufen wird. Wir haben Glück und kommen gut durch und parken um kurz nach Mitternacht auf dem Stellplatz "Am Kowitzberg" in Travemünde.
09.06.2009 - Am nächsten Morgen begrüßt uns der Norden mit einem wunderbaren Regenkonzert, und weil es so schön ist, hört es auch den ganzen Tag nicht mehr auf zu regnen. Eigentlich hatten wir den Tag in Travemünde als Strand-Entspannungstag eingeplant. Nun wurde er zum Notvorratskauftag umgewandelt. Nach den Hamsterkäufen bei Lidl, Penny und Rewe fuhren wir auf den Stellplatz am Fischereihafen (Baggersand). Hier regnete es immer noch, aber wir waren in zentraler Lage mit Blick auf den Hafen und die Fähren. Und in die Altstadt konnten wir nun auch fußläufig gelagen. Nach Leonies Mittagsschlaf war nicht nur ihre Laune besser, sondern auch der Regen hatte aufgehört und die Sonne kam teilweise zwischen den Wolken hervor, so dass auch unsere Laune deutlich anstieg! So machten wir uns am Fischereihafen vorbei auf den Weg zur Hafenpromenade mit vielen kleinen Cafes, Geschäften einem wunderschönen Spielplatz für Schiffbrüchige Piraten bis hinunter an den Strand. Dort erwartete unsere Kleine ein wunderschöner Abenteuerspielplatz und bot uns ein wenig Zeit zum Verweilen. In der warmen Abendsonne am Strand zu sitzen war eine gelungene Entschädigung für den Regen des ganzen Tages. Von fern sah man dann eine Fähre herangleiten und wir machten uns auf zum Pier, um vom Leuchtturm aus einen guten Blick auf die MS Nils Holgerson / TT-Line zu erhaschen. Das Schwesterschiff der Peter Pan, die uns am nächsten Morgen nach Trelleborg bringen sollte. Ein toller Anblick!
10.06.2009 - Fährüberfahrt nach Trelleborg- Heute hieß es schon besonders früh aufstehen, denn zur Fähre wollten wir schon um 8 Uhr abfahren. Sogar Leonie spielte super mit und so konnten wir planmäßig im Fischereihafen aufbrechen, aufgeregt und frohgemut und gespannt der Dinge die da kommen. Zunächst kam aber nur eine ziemlich lange Auto-Wohnmobil-Warteschlange. Aber in der ferne konnten wir schon das Wahrzeichen der Fähre -Peter Pan- auf seinem Kamin schweben sehen. Für Frühstück war heute morgen keine Zeit gewessen, also freuten wir uns auf das gebuchte Frühstücksbüffet an Bord. Aber angesichts der Riesenschlange sollte es noch etwas dauern, bis dieses einnehmen konnten. Gut dass die Sandmännchen-DVD auch vorne im Navi-Display läuft- sonst wäre schon Hopfen und Malz verloren. Aber irgendwann gelangten wir doch auf das Schiff, packten unsere Siebensachen für den Tag und machten uns auf Entdeckungstour. Irgendwie hatten wir uns das Schiff größer vorgestellt. Die für uns interessanten Innenbereiche waren schnell abgelaufen. Der Indoor-Spielbereich entpuppte sich als Rutsche in einem Bällebad. Hatten wir nicht kürzlich den Bericht einer begeisterten Mutter gelesen, deren Kinder von den Ammateuren während der ganzen Überfahrt bespaßt wurden? Haalloo... wo seid ihr? Der Vorteil der günstigen Tarife und wenigen Passagiere wurde uns hier zum Nachteil... Ansonsten waren wir begeistert von der Fähre und der völlig unkomplizierten Überfahrt. In Trelleborg angekommen mussten wir erstmal etwas Strecke machen. So fuhren wir gute 100 Km und suchten uns für die Nacht einen Stellplatz bei Helsingborg (Domsten Hamn) in einem kleinen Yachthafen. Jetzt hatte endlich der Urlaub begonnen! Beim Abendspaziergang sammelte Leonie fröhlich Muscheln und Steine am Strand- sie war ganz in ihrem Element. Auch für sie war es eine weite, teilweise langweilige Anreise gewesen und wir hatten uns den Spaß am Strand redlich verdient. Jetzt hieß es erstmal ausruhen und am nächsten Morgen ausschlafen und einen gemütlichen Vormittag in Domsten verbringen.
11.06.2009 - Es ist ja manchmal erstaunlich, aber sogar mit Kind kann man theoretisch ausschlafen - wenn da nicht der Hafenmeister wäre, der die Stellplatzgebühr kassieren möchte.... Aber wir konnten ihm verzeihen, denn als Entschädigung begrüßte uns die schwedische Sonne!! Das war doch ein guter Start in den Tag! Nach Tagen der erste Sonnenstrahl. 18 Grad um 08:30 Uhr morgens ließ zumindest auf einen tollen Tag hoffen. Mittags, nach einem weiteren "Strandgang" - Fangquote: ein kleiner toter Krebs, eine Krebsschere und drei Muscheln- setzten wir unsere Reise fort Richtung Norden. Erste Etappe sollte das nur wenige Kilometer entfernte Mölle sein. Wir fuhren die Küstenstraße an den Dünen entlang, kamen an reedgedeckten Häusern, Windmühlen aber auch an modernen Wohnsiedlungen vorbei. Weiter im Landesinneren war die Landschaft von Landwirtschaft geprägt. Wir passierten ein altes Gutshaus das wunderschön angelegt und gepflegt war. Das Wohnmobil kroch den Kullaberg hinauf zum Naturreservat. Dort endete die Straße. Aber das Wetter meinte es doch nicht so gut mit uns, wie es bisher schien und es begann zu schütten. Unterwegs war Leonie zudem auch eingeschlafen. Also beschlossen wir, diese landschaftliche Sehenswürdigkeit zu übergehen und stattdessen das Regenwetter und den Mittagsschlaf zur Weiterfahrt Richtung Norden zu nutzen. Denn bei inzwischen nur noch 16 Grad und Regen fühlten wir uns in einem Badeort eher falsch aufgehoben. Weiter gings nach Torekov, war auch ein Fischer- und Badeort, aber es lockte uns mit einem 5-Sterne-Campingplatz- nach drei Tagen nur auf Stellplätzen klang das verlockend! An der Straße erblickten wir zu unserer Verzückung ein Elch-Warnschild. So weit südlich hatten wir noch garnicht damit gerechnet! Leider regnete es sich immer mehr ein um Laufe des Nachmittags und wir konnten das Wohnmobil nur dick eingepackt in Regenkleidung verlassen. Für uns war damit die Urlaubssimmung erheblich getrübt. Nur Leonie schien das überhaupt nicht zu stören - Spielplatz nass oder trocken machte gleichsam Spaß!
12.06.2009 - Der Tag begann so trostlos, wie der gestrige endete - Dauerregen, 12 Grad - Brrrr.... Und trotzdem auf zum Duschhaus - das war tapfer! Die Stimmung war inzwischen auf einem absoluten Tiefstand. Wetterprognose aus dem Internet: Ab Sonntag wird´s besser. Hallo? Heute war Freitag!?! So nahmen wir uns für diesen Regentag (Regenwahrscheinlichkeit 98%) eine längere Strecke vor, die uns an Göteborg vorbei nach Marstrand führte. Während der zweistündigen Fahrt war es interessant wie sich plötzlich die Landschaft veränderte. Die seichten Dünen und großen flachen Felder wichen Laub- und Nadelwäldern, die immer wieder von Felsformationen durchbrochen wurden. Man merkte deutlich, dass wir uns der Schärenküste näherten. Der letze Abschnitt nach Marstrand führte uns über Deiche und Brücken inmitten durch kleine und größere Schären bis auf die Halbinsel aud der Marstrand lag. Hier war trotz des miserablen Wetters die Hölle los. Die Volvo "Ocean-Race" gastierte gerade hier, was viele Zuschauer anzog. Wir parkten außerhalb des Ortskerns auf einem öffentlichen Parkplatz auf dem wir für 30 SEK (ca. 3 Euro) bis zum nächsten Tag stehen durften. Dort gesellten wir uns zu den anderen Wohnmobilen, die diesen Platz schon zuvor entdeckt hatten. Wir nutzten eine Regenpause um in den Ortskern zu wandern. Dort mussten wir mit einer Fähre auf die andere Seite des Hafenbeckens übersetzen, um ins Zentrum von Marstrand zu gelangen. Tolle alte Häuser, eine typisch Schwedische Kulisse. Wir hatten Glück und blieben den zweistündigen Aufenthalt über auf trockenem Fuß. Aber als es wieder verdächtig dunkel wurde mussten uns beeilen und setzten mit dem einsetzenden Regen den Fuß ins trockene Wohnmobil. Während wir im Wohnmobil sitzen und langsam die Sonne untergeht haben wir einen wahnsinnig schönen Blick auf eine keine Bucht in den Schären.
13.06.2009
14.06.2009
15.06.2009
16.06.2009
17.06.2009
18.06.2009
19.06.2009
20.06.2009
21.06.2009
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23.06.2009
24.06.2009
25.06.2009 - To be continue....
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