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Pfalz 2006

Reiseberichte > Deutschland

St.Martin in der Pfalz 2006


Von Speyer aus fuhren wir dann weiter Richtung südliche Weinstraße, die uns schließlich nach St. Martin, mitten in die Weinhänge der südlichen Pfalz, führte. In dem malerischen kleinen Ort bot uns Winzer Schneider einen, schön an einem Bach gelegenen, Schotterstellplatz mit Ver- und Entsorgungsstation. Im gegenübergelegenen Weinkeller der Weinkellerei luden Weine für jeden Geschmack zum Verkosten ein. In dem malerischen Weindörfchen liegt eine Kellerei neben der nächsten und zahlreiche Gasthäuser laden zur Einkehr mit ihren herzhaften Pfälzer Spezialitäten ein. Besonders zu empfehlen ist das "Bächeleck". Nach einem etwa halbstündigen Spaziergang durch die Weinhänge (mit Weinlehrpfad) bietet die Klausental-Hütte die Möglichkeit für eine Stärkung. St. Martin eignet sich auch hervorragend als Ausgangspunkt für zahlreiche Unternehmungen in der näheren Umgebung. Nur wenige Fahrtminuten entfernt liegt das Örtchen Roth unter Riedburg. Von dort ist der Weg zur Sesselbahn, die an Haus Ludwigshöhe startet, ausgeschildert. Nach einer 10 minütiger Fahrt mit dem Sessellift die Berge hinauf, gelangt man zur Riedburg - oder besser gesagt zu dem, was von der Riedburg noch erhalten ist. Von den hohen Überresten der Mauer aus bietet sich dem Betrachter ein atemberaubender Ausblick über die Weinhänge und Weindörfer der südlichen Weinstraße. In der Ruine ist ein Aussichtslokal mit großer Panoramaterrasse eingerichtet. Wer nach dem Aussteigen aus dem Sessellift beim Liftführer eine Tüte Mais käuflich erworben hat, kann nun dem steinigen Waldpfad zum Wildgehege folgen und dort das zahme Damwild mit den Körnern füttern. Nach der Talfahrt mit der Sesselbahn geht es mit dem Wohnmobil weiter über die Weinstraße nach Eschbach, dem Eseldorf. An jeder Ecke und in jedem Garten findet man hier lebensgroße Eselfiguren, die alle individuell künstlerisch gestaltet wurden. Wer nun einen kleinen oder großen Hunger verspürt, sollte in einer der familienbetriebenen Straußenwirtschaften einkehren, um sich dort bei einem Flammkuchen zu stärken. Ein weiteres Ausflugsziel in der Umgebung, besonders bei schlechtem Wetter ist der Reptilienzoo in Landau. Für den stolzen Eintrittspreis von 12,50 Euro / Erw. bietet der Zoo zahlreiche wirklich annähernd artgerecht in großen Terrarien gehaltene Reptilien, Amphibien usw. Stündlich finden unterschiedliche Vorführungen und Vorträge statt (Schlangen-, Echsen-, Alligatorenfütterungen, Präsentationen von einzelnen Tieren mit Informationen und der Möglichkeit, die Tiere anzufassen,...).

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