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Holland 2006

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Kurzurlaub in Holland 2006



Auf dem Weg in den geplanten Hollandkurzurlaub legten wir den ersten Halt an der niederländischen Grenze in Emmerich ein. Dort fanden wir am Yachthafen einen sehr netten Stellplatz vor, der befestigte Stellplätze mit Stromanschluss, sowie Ver- und Entsorgungsmöglichkeit bot. Das sehr gepflegte Gelände liegt nur durch einen bepflanzten Wall getrennt direkt am Hafenbecken. Der Preis von nur 5 Euro pro Mobil/Nacht erschien uns sehr günstig für die gute Ausstattung und Lage. Dementsprechend viel war auch los und wir konnten den letzten von etwa 50 Stellplätzen ergattern. In der Hauptsaison empfiehlt es sich wahrscheinlich, früh am Tag dort anzureisen. Von Emmerich aus steuerten wir direkt an die Küste, nach Zandvoort. Die Sonne begrüßte uns schon bei der Ankunft und versprach einen angenehmen Aufenthalt am Meer. An den rauhen Wind mussten wir uns allerdings erst gewöhnen und waren froh, dass wir Schal und Handschuhe vorsorglich eingepackt hatten. Auf dem Campingplatz war glücklicherweise nicht viel Betrieb und wir konnten uns einen Stellplatz aussuchen. Dieser lag auf einem Wiesenstreifen entlang eines geteerten Weges. Für 21 Euro konnten wir hier zwar nicht günstig aber trotz direkter Nachbarschaft zur Rennstrecke ruhig übernachten. Das Zentrum Zandvoorts liegt nur wenige Gehminuten über die Strandpromenade entfernt. Hier liegen in kleinen Gassen zahlreiche Restaurants und Lädchen nebeneinander. Was für die Erwachsenen das Spielcasino bietet, hat der "Circus" für die Kleinen bereit. In einer mehrstöckigen Spielhalle gibt es für jeden Geschmack die entsprechende Unterhaltung. Der lang gezogene Strand ist gesäumt von zahlreichen, landestypischen Strandlokalen. Abends packten wir unseren Grill aus und während es in der Heimat regnete, konnten wir schon einen frischen Frühlingsabend genießen. Von Zandvoort ausgehend wollten wir nun nach Süden mit dem Ziel Scheveningen. Leider machte uns das Womo einen Strich durch die Rechnung... Bereits nach ein paar Kilometern Landstraße gab die Leistung erheblich nach und wir krochen mit 50 km/h durch das Land. Mehr gab der Wagen plötzlich nicht mehr her. Da wir am übernächsten Tag wieder arbeiten mussten, hatten wir ein ungutes Gefühl, weiter Urlaub zu machen und begaben uns auf den Heimweg. Doch schon nach wenigen Metern auf der Autobahn merkten wir, dass wir so unmöglich 320 km über die Autobahn fahren konnten. Der Wagen fuhr jetzt nur noch 30-40 km/h und ging aus, sobald man den Fuß vom Gaspedal nahm. So war für uns nach 1km auf dem nächsten Rasthof die Fahrt erstmal zu Ende. Dank der "gelben Engel", die wirklich erstklassige und hilfsbereite niederländische Kollegen haben, konnten wir die Fahrt nach 3 Stunden mit viel Herzklopfen fortsetzen. Diagnose: Luft im Kraftstofffilter!? Nach Hause wollten wir nun doch nicht mehr - es schien ja alles wieder gut zu sein - und so steuerten wir doch nach Scheveningen. Leider hatte wohl halb Holland an diesem Sonntag die gleiche Idee und so war an einen Parkplatz garnicht zu denken. Als ob das nicht schon genug gewesen wäre, setzte unser Problem wieder ein und ließ sich auch trotz erneuter Entlüftung des Kraftstofffilters nicht mehr ganz beheben. Frustriert fuhren wir ein paar Kilometer weiter und ergatterten den letzten Stellplatz auf dem Campingplatz "Kijkduin Park" (32 Euro/Nacht). So vom Schicksal gebeutelt hielt wenigstens das Wetter zu uns und entschädigte uns mit blauem Himmel und Sonnenschein. Der Tag war nun schon fast vorbei, also machten wir nur noch einen Strandspaziergang, auf den das obligatorische Grillen folgte. Und weil an dem Tag ja alles so gut lief, brauchte die Glut über zwei Stunden, bis sie grillfertig war...




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